2020/21

BOGEN

BOGEN /eine Skulptur realisiert am 8.2.2021, im öffentlichen Raum, Kettenbrückengasse,1040 Wien durch:VAN.ARTSPACE

BOGEN

VAN.ARTSPACE/inaugural exhibition//postponed

UN/SICHTBAR…

UN/SICHTBAR…Arbeits-und Lebensverhältnisse von Frauen verlängert/prolonged // can be seen via_ zoom-meeting _dec.10_2020 _6pm www.schuette-lihotzky.at

UNSICHTBAR… ist eine schau der ab märz entstandenen textilen assemblagen für das foyer von Frauenhetz/Verein, 1030 Wien, und wurde am 20.10.2020 performativ eröffnet

etoffe_20.2020 _ Assemblage (Textil,Metall,Holz) 190x90x54

lesende äffin (detail, performed, oct.20)

ETOFFE/STOFF… das sind eine reihe von stoffassemblagen, ETOFFE, (d.i. l’étoffe, weiblich, auf französisch, der stoff, auf deutsch) aus vernähten einzelstreifen und stoffstücken als beispiel und synonym für den flexiblen, leichten, formveränderbaren werkstoff. mit dem lockdown ab märz 2020 und der eigenen quarantäne, entstehen arbeiten aus stoffen, aus textilem material, auch aus alten kleidern.

LOCK DOWN STUDIO UND CORONA

ab märz 2020 entstehen arbeiten im studio, das ist die arbeit am eigenen künstlerischen archiv, sowie an neuen assemblagen, für geplante ausstellungen (juni 2020 mit FZA/Verlag, thema_ FLUXUSKUNST _ wurde abgesagt) und an ausstellungsbeteiligungen (Stool/Galerie, 1070 Wien, WE ARE MORE THAN TWO, realisiert im juli 2020), und der herbst-schau (FRAUENHETZ/Verein, 1030 Wien/ UN/SICHTBAR…Arbeits-und Lebensverhältnisse von Frauen)

MATERIALIEN UND SITUATIONEN

„…das arbeitsmaterial sind vorgefundene werkstoffe, oft naturmaterialien aber auch gegenstände aus meinem archiv, und arbeiten, welche ich neu arrangiere und in raumbezogenen situationen anordne. leichte, flexible, veränderbare stoffe entsprechen der arbeitsweise von ordnen, schlichten, umstrukturieren, sichten, verwahren, lagern, aussortieren… prozesse beobachten und begleiten… zitieren, veranschaulichen und reagieren, auf das mich umgebende geschehen, sowie die speziellen situationen des alltags in der stadt, in der natur, im studio… überlegungen, wie kann versorgung mit lebenswichtigen dingen funktionieren, mit reduzierten mitteln, wie bleibt der mensch heil an körper und geist in einer überspannten, angespannten zeit… “

KISTEN UND GEDANKEN

„…eine reihe von papierarbeiten, kisten und schachtelsituationen sind neu-entstanden, verändert oder neu-arrangiert worden…ideen in objekten und bildern festgehalten…sie werden im unterschiedlichen kontext gezeigt, auch wieder verworfen und neu gedacht…zusammenhängendes auseinandergenommen und wiederverarbeitet…der prozess des gestaltens, verwerfens und neu ordnens, macht sichtbar und verdeutlicht…“

ES TAUT/IT THAWS

ES TAUT/ IT THAWS Jänner/Februar 2020 mit Sawaka Norii und Alice Proché, Bulb/Kunstraum,1020 Wien

lichtmessen (detail, performed anlässlich der ausstellung)

PLASTIKEN, SKULPTUREN UND RAUMSITUATIONEN

Die Verwendung von „Vorgefundenem“, dem „ready made“, den Resten der Zivilisation, kennzeichnet das künstlerische Schaffen von K.H.; Die Plastiken, Skulpturen und Collagen, werden in der künstlerischen Umsetzung zu einem Ambiente, welches Geschichten erzählt.

Der sensitive Umgang mit der Materie, dem bereits Weggeworfenen, ist wie eine „Behandlung“, in der durch Zuwendung und Wiederaufgreifen die Dinge verändert und verwandelt werden. In der zur „Schau-Stellung“ wird Prozesshaftes spürbar gemacht. Die Wertschätzung für die Vielfalt der Texturen, das Feinstoffliche, Existentielle, findet in den Assemblagen und Bildern ihren Ausdruck. Werden – und Vergehen ist impliziert, mit -gedacht und „mit-behandelt“, denn die Inspiration geht vom Material und seiner Beschaffenheit aus. Gegenstände werden wieder -verwendet und in neue Zusammenhänge gesetzt. Zeitgeistiges fließt in die Darstellung der Bilder und Plastiken ein. Aus diesem ergibt sich eine andere Sicht auf die Dinge. Altbekanntes erfährt in einem Perspektivwechsel, eine neue Bedeutung, eine „andere Geschichte“ ist entstanden, mit Zeichen aus der Vergangenheit und Inspirationen für zukünftige Möglichkeiten.

ES TAUT/ IT THAWS

Bilder und Objekte sind Teil der Ausstellung und kommentieren den Raum. Sie bilden ein Ambiente in welchem auf aktuelle Situationen wie: Ende des Winters, Tauwetter, längere Tage, mehr Licht, die Räumlichkeiten der Galerie, die künstlerischen Präsentationen, Bezug genommen wird. Die Kehrseite von mehr Licht und Wärme, jener hoffnungsvollen Tatsachen, ist die vom Menschen verursachte Klimaverschiebung und die Verschmutzung durch Licht und Giftmüll. Davon erzählt K.H. durch die Auswahl und Inszenierung der Objekte im Raum. So auch durch Interventionen, welche alltäglichen Handlungen etwas Rituelles verleihen.

Z. I. Pratgon

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